Fred Baker: Vantage Point Vienna | The Vienna Review

The Austro-British filmmaker on projectionism, resisting Haider and The Third Man


Filmmaker Fred Baker has a favourite table at Café Sperl. It’s in a bay window, towards the back by the billiard tables. It was here that he interviewed writer Robert Menasse for his acclaimed 2010 documentary on the new Austrian resistance, Widerstand in Haiderland, and here where he first met with Brigitte Timmermann to plan their 2002 photo-history Der Dritte Mann: Auf den Spuren eines Film Klassikers (in English, The Third Man’s Vienna) that formed the basis of Baker’s 2004 film Shadowing the Third Man that premiered at the Cannes Film Festival.

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 Imagine IMAGINE | Neon

 Von bösen Rock'n'Roll-Witwen, Lennonisten und friedensstiftenden Strampelhosen ...


Die Türme des World Trade Centers krachen in sich zusammen, zwischen den bekannten Bildern sehen wir Neo-Hippies durch den Central Park, um das Imagine-Mosaik wackeln, hüpfen und ein Liedlein trällern: "Imagine all the people living life in peace ..." Fast schon unverschämt, wenn wir parallel dazu sehen, wie sich todgeweihte WTC-Insassen aus purer Verzweiflung in die Tiefe stürzen. Imagine hören wir nun seit einer geschlagenen halben Stunde in Endlosschleife. Marc Deckerts Annahme, Rock'n'Roll-Witwen wie Yoko Ono würden in ihrer Freizeit bestimmt niedliche Katzenbabys ermorden, scheint gar nicht so abwegig. Das Erbe ihres Göttergatten wird zumindest ausgeschlachtet, wo es nur geht: "Ich nutze jedes Medium um das, woran wir glaubten, zu verbreiten."

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Mr. Lime im Visier der Gegenwart | allesfilm.com

Es ist nicht einfach, einen Film zu drehen, bei dem sämtliche Hauptdarsteller bereits seit Jahren tot sind. Regisseur Frederick Baker stellt sich dieser Aufgabe trotzdem und beweist, dass Der dritte Mann auch fast 60 Jahre nach seiner Erstausstrahlung nicht an Faszination verloren hat.


Mit viel Liebe zum Detail erzählt die Dokumentation Shadowing the Third Man kleine Anekdoten aus der damaligen Zeit – menschlicher wie politischer Natur – und arbeitet auf eher unkonventionelle Weise die Mythen rund um den Welterfolg auf. Besonders hervorstechend ist dabei, dass einzelne Szenen des Films mittels Videoprojektor auf ehemalige Schauplätze wie den Zentralfriedhof oder das Kanalisationssystem projiziert werden, um als Ausgangspunkt für weitere Erklärungen zu dienen und die Dokumentation so in Kapitel zu unterteilen.

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